Artikel: Wintertipps, die den Geldbeutel schonen
Wenn es kalt und eisig ist, möchte manch eine:r sich gerne in den Winterschlaf flüchten oder gleich in der Sauna einziehen. Das eine macht auf Dauer einsam, das andere geht ordentlich ins Geld – darum hat punkt 3 ein paar Alternativen für preisgünstige Aktivitäten gesammelt.
„Mit offenen Augen durch …“ am Weltgästeführertag, 21. Februar
Qualifizierte Gästeführer:innen machen Ausflüge und Besichtigungen zu einem besonderen Erlebnis. Sie lenken das Auge auf Details, die man allein leicht übersehen kann und stellen mit Fachkenntnis und Engagement ihre Region vor.
Was für einen Unterschied das macht, zeigen sie bei kostenlosen Führungen zum Weltgästeführertag, ab dem 21. Februar, im ganzen Bundesgebiet. Das Jahresmotto lautet „Mit offenen Augen durch …“ Auf dem Programm stehen zum Beispiel ein Besuch im Schaudepot des Filmmuseums Potsdam und ein Spaziergang durch die Landhauskolonie von Bad Saarow sowie ein Street Art Rundgang in Berlin. Die Veranstaltungen finden bis in den März hinein statt. Somit gibt es die Möglichkeit, sogar mehrere Orte und Aktionen zu besuchen!
Info
Das komplette Programm kann man auf die-gaestefuehrer.de durchstöbern. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.
Mit Naturpark-Ranger:innen Brandenburgs Flora und Fauna erkunden
Fährtenlesen und Spurensuchen oder Krötenzäune bauen im Hohen Fläming, verstecktes Grün im winterlichen Wald der Niederlausitzer Heidelandschaft finden, mystische Nebel und den erwachenden Wald in der Märkischen Schweiz erleben – zu diesen beeindruckenden Naturerkundungen laden die RangerTouren Interessierte im Februar ein.
Die erfahrenen Ranger:innen kennen ihr jeweiliges Schutzgebiet ganz genau, deshalb ist man mit ihnen immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um ganz besondere Schauspiele zu genießen und jede Menge Spannendes über die heimische Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren.
Info
Auf naturschutzfonds.de/natur-erleben/veranstaltungskalender gibt es alle Termine und Adressen. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Mit Fontane durch die Neuruppiner Stadtgeschichte schlendern
Neuruppin ist immer eine Reise wert. Die einstige stolze Garnisonsstadt versprüht ein besonderes Flair – geprägt von der idyllischen Lage am See, dem mustergültigen frühklassizistischen Stadtbild, den Spuren der berühmten Neuruppiner Fontane und Schinkel.
Mit einigem Selbstbewusstsein hat man hier schon früh begonnen, die Stadtgeschichte zudokumentieren und entsprechende Objekte zu sammeln. Deshalb beherbergt das Museum Neuruppin eine der ältesten Sammlungen Brandenburgs. In der Dauerausstellung tauchen Besucher:innen tief in die Geschichte ein, von der Ersterwähnung Neuruppins im Jahr 1238 bis zu ihrer Gegenwart und gehen all dem, was die Stadt bis heute so besonders macht, auf den Grund.
Seit 11. Februar ist die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu Gast im Museum. Das Angebot des Anne Frank Zentrums in Berlin erzählt die Lebensgeschichtevon Anne Frank und lädt Jugendliche dazu ein, sich mit Antisemitismus, Rassismus,Diskriminierung sowie den Werten Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie auseinanderzusetzen.
Info
Bis einschließlich März ist das Museum Montag, Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Beim flexiblen Eintritt von 0 bis 10 Euro zahlen Besucher:innen, wie viel sie wollen oder können. Extratipp: Wer doch zum Team Winterschlaf gehört, findet auf der Website auch einen virtuellen Rundgang.
Weitere Informationen hier: museum-neuruppin.de
Anfahrt
Museum NeuruppinAugust-Bebel-Straße 14/15, 16816 Neuruppin
Anreise: z. B. ab Berlin Gesundbrunnen mit dem RE6 nach Neuruppin Rheinsberger Tor, weiter mit dem Bus 770 bis Museum, Neuruppin
Text: Nina Dennert, punkt 3, 12.02.2026